Laufschuhe für den Winter

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Läufer, die ihr Training lieben und niemals auf den Laufsport verzichten möchten, gehen natürlich auch im Winter raus zum Joggen. Warum auch nicht. Schließlich kann es herrlich sein, draußen an der kalten und so frischen Luft zu sein, sich zu bewegen und eventuell die schöne, schneebedeckte Umgebung anzuschauen.

Die Laufschuhe eines Läufers sollten unbedingt an die Jahreszeit und deren Begebenheiten angepasst werden. So braucht ein Läufer nicht nur bestimmte Laufschuhe für den Sommer, sondern auch spezielle Laufschuhe für den Winter. Bei der Auswahl der Laufschuhe für den Winter sind einige Kriterien zu beachten, denn die winterlichen Bedingungen stellen ganz bestimmte Herausforderungen an den Laufschuh.

 

Laufschuhe für den Winter – Ansprüche an Winter-Laufschuhe

Zwischen Laufschuhen für den Winter und Laufschuhen für den Sommer gibt es einige Unterschiede. Laufschuhe für den Winter verhalten sich anders, sie verändern sich in der Kälte. Zum einen sind die Materialien der Mittelsohle nicht mehr so elastisch, wenn es kalt ist. Daraus folgt, dass die Dämpfung der Laufschuhe nicht mehr so stark ist wie zuvor. Zum anderen ist auch die Außensohle auf einem winterlichen mit Schnee oder Matsch bedeckten Untergrund nicht mehr so griffig wie vorher. Diese Faktoren sind auf jeden Fall zu beachten.

Elastische Mittelsohle

Laufschuhe für den Winter sollten demnach auf der einen Seite mit einer Mittelsohle aus sehr elastischem Material bestückt sein, so dass eine ausreichende Dämpfung der Laufschuhe gewährleistet wird. So ist auch die Verletzungsgefahr im Winter gebannt.

Griffige Außensohle

Auf der anderen Seite benötigen Laufschuhe für den Winter eine griffige Außensohle aus festem Material und mit einem guten Profil. Damit der Läufer beim Joggen im Winter nicht auf Schnee oder Matsch ausrutscht und sich verletzt.

Wasserdichtes Obermaterial

Ein weiter wichtiger Faktor bei Laufschuhen für den Winter ist das Obermaterial. Im Fall der Laufschuhe für den Winter sollte das vor allem wasserdicht sein. Schließlich kann es zur kalten Jahreszeit auch einmal schneien oder regnen. Und die Füße des Läufers sollten auf keinen Fall nass und auch nicht kalt werden.

Die Größe

Die Größe der Laufschuhe für den Winter ist übrigens auch überaus wichtig. Hat man Schuhe mit einem festen, wasserdichten Material, wie einer Gore-Tex-Membran, ist es dringend zu raten, die Laufschuhe eine halbe Nummer größer zu wählen. So ein Material sitzt nämlich enger und ist nicht sehr flexibel.

Große Atmungsaktivität

Zwar sollen es bei den Laufschuhen für den Winter feste und wasserdichte Materialien sein, dennoch sollte im Schuh nicht zu viel Hitze entstehen. Deshalb muss der Laufschuh für den Winter eine große Atmungsaktivität aufweisen können. Es muss schließlich ausreichend Luft an den Fuß des Läufers gelangen.

 

Laufschuhe für den Winter – Trailschuhe

Eine super Wahl bei Laufschuhen für den Winter sind die sogenannten Trailschuhe. Diese sind im Winter besonders geeignet, da sie sich vor allem durch ihre hohe Griffigkeit und große Stabilität auszeichnen. Schließlich müssen zu dieser Jahreszeit verschiedene Hindernisse wie Äste, Schnee und Matsch überwunden werden – und das am besten ohne sich dabei zu verletzen.

Folgende Kriterien sollten die Trailschuhe für den Winter auf jeden Fall erfüllen, um perfekt für die kalte Jahreszeit geeignet zu sein.

Außensohle mit Grip

Das Profil bei Trailschuhen ist um einiges gröber als bei normalen Straßenlaufschuhen. Das hat natürlich seine Berechtigung. Bei unebenen Wegen sowie bei Schnee oder Matsch sorgt die griffigere Außensohle für mehr Halt beim Laufen. Vor Verletzungen und Stürzen ist man somit gefeit.

Festes Obermaterial

Das Obermaterial der Laufschuhe für den Winter, der Trailschuhe, ist viel fester und robuster. Natürlich zurecht. Meist ist das Material zusätzlich mit einer wasserdichten Membran versehen. Schließlich kann es im Winter häufig schneien und regnen. Mit einem solchen Obermaterial ist der Läuferfuß aber absolut geschützt.

Integrierter Zehenschutz

Ein besonderer Vorteil, welcher die Trailschuhe mit sich bringen, ist der in die Schuhe integrierte Zehenschutz. Der vorne eingebaute Schutz behütet die Zehen vor Hindernissen wie Steine, Äste oder Wurzeln. Somit sind die Zehen mit einem Trailschuh vor allen schlechten Begegnungen gefeit. Unabhängig vom Zehenschutz, ist es natürlich sehr wichtig, zwischen großem Zeh und Schuh eine Daumenbreite Platz zu lassen.

Schuhkragen und Fersenkappe

Die Entwickler der Trailschuhe haben wirklich an alles gedacht. Die Schuhe besitzen nämlich zusätzlich noch einen Schuhkragen und eine Fersenkappe. Der Schaft bei solchen Trailschuhen muss am Fuß enger abschließen. Das ist vor allem bei Läufen in matschigem Gelände von Vorteil, denn so kann der Schuh nicht im Match stecken bleiben. Die Fersenkappe sorgt für zusätzlichen Schutz. Wichtig ist hier allerdings darauf zu achten, dass der Schuh nicht am Fuß reibt.

 

Laufschuhe für den Winter – Geeignete Modelle

Laufschuhe für den Winter gibt es wirklich einige. Modelle, die besonders für die kalte Jahreszeit geeignet sind, sind beispielsweise der Adidas Adistar Raven, der Adidas Terrex Boost, der Brooks Adrenaline ASR 12 GTX und der Brooks Pure Grit 4.

Der Adidas Adistar Raven sowie der Adidas Terrex Boost besitzen eine Außensohle aus einer Gummimischung von Continental, welche sich vor allem für winterlichen Untergrund eignet und einen guten Halt verleiht.

Der Brooks Adrenaline ASR 12 GTX bietet ein robustes, wasserabweisendes Obermaterial und der Brooks Pure Grit 4 zeichnet sich vor allem durch seine zuverlässige Griffigkeit aus, welche auf unebenen Bodenverhältnissen unablässig ist.

 

 

 

Bildquelle Titelbild: www.brooksrunning.com/de_de

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About Author

Ich heiße Maike und bin Bloggerin. Neben meinem eigenen Blog Maikikii betreibe ich auch diesen Blog namens "Gute Laufschuhe". Ich schreibe hier als Autorin regelmäßig Beiträge, die sich rund um das Thema "Laufschuhe" und generell um das Thema "Laufen" drehen.

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