Joggen für Anfänger – Was muss man beachten?

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1. Laufausrüstung besorgen

Zuerst einmal möchten wir Ihnen dazu gratulieren, dass Sie sich offensichtlich dazu entschieden haben, mit dem Joggen anzufangen. Gratulation! Joggen für Anfänger ist bestimmt nicht leicht und Sie haben sich mit Sicherheit nicht die einfachste Sportart ausgesucht. Aber Sie haben einen ganz tollen und effektiven Sport gewählt, der Ihnen für Körper und Geist nur Gutes bringen kann.

Trotz aller anfänglicher Euphorie sollten Sie natürlich nicht ganz unbedacht und unvorbereitet an die Sache rangehen. Beim Joggen für Anfänger müssen einige Faktoren beachtet werden, damit sich unerfahrene Läufer nicht in ihr Unglück stürzen bzw. die Motivation nicht direkt wieder schwindet.

Deshalb gilt zu Anfang: Besorgen Sie sich die passende Laufausrüstung! Dazu zählen zum einen natürlich die richtigen Laufschuhe. Diese sind auch der wichtigste Faktor in Sachen Laufausrüstung. Gehen Sie dafür am besten in ein Sportfachgeschäft und lassen Sie sich bei der Auswahl der passenden Laufschuhe für Anfänger beraten. Es ist nämlich absolut wichtig, dass Sie dabei die richtige Wahl treffen. Außer den Laufschuhen können Sie sich zusätzlich noch zweckmäßige und schöne Laufbekleidung anschaffen. Zum einen hat spezielle Laufkleidung nützliche Funktionen, zum anderen sieht Sie schön aus und gibt Ihnen direkt zu Beginn ein wenig Ansporn mit auf den Weg, da Sie ja schließlich die neue Kleidung auch ausführen und zeigen möchten. Weiterhin gibt es dann noch etliches Laufzubehör. Da müssen Sie am Anfang aber nicht übertreiben. Legen Sie erst einmal mit dem Joggen für Anfänger los und wenn Sie dabei bleiben, gönnen Sie sich doch zwischendurch mal etwas Neues. Das verschafft Ihnen immer wieder ein bisschen Motivation weiterzumachen.

 

2. Langsam beginnen

Beim Joggen für Anfänger ist zu Beginn auch sehr wichtig, dass man langsam startet. Beginnen Sie Ihre ersten Laufeinheiten immer in ganz langsamer Geschwindigkeit. Halten Sie dieses Tempo für einige Minuten bevor Sie es erhöhen. Am Anfang muss nämlich erst einmal Ihre Muskulatur warm werden. Eine gute Methode für das Joggen für Anfänger ist auch die Walking-Methode. Das heißt, steigen Sie mit Walken ein und fallen Sie erst nach einer Weile in den Laufschritt. Als Anfänger können Sie auch gerne immer wieder zwischendurch in das Walken wechseln. Sie müssen zu Beginn nicht die gesamte Strecke joggen.

 

3. Schritt für Schritt steigern

Joggen für Anfänger startet natürlich ganz langsam. Zu Beginn muss man sich sowieso erst einmal ein wenig „einlaufen“. Doch irgendwann möchten Sie sich auch als Anfänger steigern und bessere Zeiten oder höhere Geschwindigkeiten laufen. Vielleicht möchten Sie auch bald an einem Wettkampflauf teilnehmen und müssen sich deshalb auch in Bezug auf die Laufstrecke steigern. Egal welches Ziel Sie sich setzen, arbeiten Sie langsam darauf hin. Verbessern Sie sich Schritt für Schritt und versuchen Sie nicht alles auf einmal. Tun Sie zu viel, riskieren Sie eine Überbelastung. Sie können sich verletzen, ihren Körper sowie auch ihren Geist komplett ausknocken. Es kann sein, dass Sie dann sogar für eine lange Zeit überhaupt nicht mehr laufen gehen können. Also, steigern Sie Ihre Leistung bitte schrittweise und in einem angemessenen Tempo. Dann werden Sie Ihr Ziel mit Sicherheit in guter Verfassung erreichen!

 

4. Verschiedene Lauftempi nutzen

Bringen Sie beim Joggen für Anfänger ruhig ein wenig Abwechslung in Ihren Trainingsplan. Nutzen Sie dafür unterschiedliche Lauftempi für Ihre Laufeinheiten. Wenn man immer mit der gleichen Geschwindigkeit läuft, kann das auf Dauer langweilig und sehr monoton werden. Es ist zudem nicht besonders effektiv und nach einiger Zeit werden Sie so wahrscheinlich auch die Lust und Motivation am Laufen verlieren. Joggen für Anfänger beinhaltet demnach auch immer mal wieder ein Wechsel des Lauftempos. Bauen Sie ab und zu mal schnellere Tempoläufe mit ein, steigern Sie auch gleichzeitig Ihre Leistung. Das bringt Sie letztendlich näher an Ihr Ziel. Missachten Sie aber auch nicht langsamere Läufe. Auch diese sind wichtig. Es soll ja schließlich Abwechslung herrschen! So bleibt das Joggen für Sie spannend und zur gleichen Zeit auch effektiv!

 

5. Krafttraining integrieren

Wem es der Laufsport so richtig angetan hat, der sollten ihn auch komplett mit allem, was dazugehört, ausleben. Und deshalb gilt auch beim Joggen für Anfänger: das Krafttraining beachten! Beim Laufen kommt der gesamte Körper zum Einsatz, wenn auch die Beine natürlich am meisten Arbeit haben. Wenn man aber ausschließlich laufen geht, werden die Muskeln nur sehr einseitig trainiert. Das ist für den Körper und die Gesundheit nicht gerade optimal. Deshalb sollten Sie auch ein wenig Krafttraining in Ihren Trainingsplan für Anfänger integrieren. Dabei können Sie nicht nur Ihre Beine entsprechend trainieren, so dass extreme Vorteile beim Joggen haben werden, sondern auch andere Muskelpartien, um ein gutes Gleichgewicht zu schaffen.

 

6. Regenerationsphasen beachten

Denken Sie daran, dass Ihr Körper und auch Ihr Geist zwischendurch immer mal wieder Ruhe braucht. Beide Teile müssen immer mal wieder auftanken können, um dann wieder maximale Leistung bieten zu können. Das heißt: Lassen Sie die Regenerationsphasen nie außer Acht! Gönnen Sie sich Ruhepausen, in denen Sie keinen oder nur wenig Sport machen. Wenig Sport bedeutet in diesem Fall entspannende „Sportarten“ wie beispielsweise Yoga. Ihr Körper kann sich in einer Pause wieder regenerieren und auch Ihr Geist kann in so einer Phase neue Kraft schöpfen. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, wieder voll durchzustarten und ihre Ziele weiter anzugehen.

 

7. Sich selbst motivieren

Möchten Sie nicht beim Joggen für Anfänger bleiben, sondern diese Sportart für die Zukunft beibehalten, müssen Sie sich zwangsläufig immer wieder selbst motivieren. Insofern Sie keinen Laufpartner haben, der das macht, sind Sie da nämlich wirklich auf sich alleine gestellt. Doch keine Angst! Das schaffen Sie! Setzen Sie sich beim Joggen für Anfänger kleine Zwischenziele und integrieren Sie diese in Ihren Trainingsplan. Haben Sie eines der Zwischenziele erreicht, belohnen Sie sich, beispielsweise mit neuer Laufbekleidung oder anderem Laufzubehör. Rufen Sie sich auch immer wieder das gute Gefühl, das Sie nach einer Laufeinheit haben, ins Gedächtnis. Erinnern Sie sich, wie gut es getan hat, als Sie die letzte Laufeinheit erfolgreich absolviert hatten. Wenn Sie möchten, können Sie sich auch die Teilnahme an einem Wettkampflauf als Ziel setzen. So laufen Sie garantiert noch motivierter und geben nicht einfach auf. Schließlich möchten Sie sich selbst und vielleicht auch anderen beweisen, wie gut Sie mittlerweile beim Laufsport geworden sind und dass Sie nicht mehr nur beim Joggen für Anfänger sind, sondern schon sehr viel weiter!

 

 

 

Bildquelle Beitragsbild: © arborpulchra / Fotolia.com

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Ich heiße Maike und bin Bloggerin. Neben meinem eigenen Blog Maikikii betreibe ich auch diesen Blog namens "Gute Laufschuhe". Ich schreibe hier als Autorin regelmäßig Beiträge, die sich rund um das Thema "Laufschuhe" und generell um das Thema "Laufen" drehen.

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